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Die Insel Wilhelmstein im Steinhuder Meer
Anfahrt von Steinhude
Bildurheber: mit frdl. Genehmigung: Touristinformation Steinhude Die von 1761 - 1765 künstlich aufgeschüttete Insel Wilhelmstein liegt mitten im Steinhuder Meer. Von 1765 - 1767 wurde darauf die Festung erbaut, die noch gut erhalten ist und heute als Museum dient.
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Benannt ist sie nach ihrem Erbauer, Graf Wilhelm zu Schaumburg-Lippe (1724-1777), der die Insel zunächst als Militärschule nutzte. Berühmtester Schüler war Scharnhorst.
Später - von der Zeit Napoleons bis 1867 - war die Festung das Schaumburg-Lippische Staatsgefängnis.
Blick in die Kasematten
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In den Kasematten der Festung sind zahlreiche Mörser und Kanonen sowie Artilleriezubehör zu besichtigen.
Modell und Entwurfszeichnung des "Steinhuder Hechtes"
Bildurheber: mit frdl. Genehmigung: Touristinformation Steinhude In den oberen Räumen ist das eigentliche Museum in vier Räumen untergebracht:
Raum "Graf Wilhelm" mit persönlichen Gegenständen von Graf Wilhelm sowie Darstellungen von ihm geführter Schlachten und Waffen,
Raum "Die Kriegsschule und ihr größter Schüler Scharnhorst" mit Modellen, Entwürfen und Anschauungsgegenständen der Schule. Hier findet sich auch das kurioseste Ausstellungsstück, der Entwurf des sogenannten "Steinhuder Hechtes", eines U-Bootes, das in ähnlicher Form bis Ende des 18. Jahrhunderts das Steinhuder Meer befuhr.
weite Sicht über das Steinhuder Meer
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Sollten Sie sich für die Darstellung ehemaliger Kriege und ihrer Waffen nicht so sehr interessieren, so lassen Sie sich von der Aussicht vom Turm der Festung über das Steinhuder Meer entschädigen.
Blick auf die Festung
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Den Wilhelmstein erreichen Sie in den Sommermonaten ständig mit traditionellen
"Auswanderer"-Booten von Steinhude aus. Die Fahrt dauert jeweils ca. 20 Minuten. Üblicherweise geht die Fahrt unter Segeln, nur bei Windstille wird ein Motor eingesetzt.
Führungen mit weiteren detaillierten Informationen werden montags jeweils um 10.30 Uhr vom Anleger an den Strandterrassen in Steinhude angeboten.
Weitere Informationen
Quellenangabe:
Fritz Beindorff
